Isonel® 31 J

lsonel® 31 J ist ein lösemittelhaltiger, ofentrocknender Tränklack auf der Basis von Alkyd- und Phenolharz. Dieser Tränklack ist universell einsetzbar und zeichnet sich durch gute Lagerfähigkeit sowie eine günstige Verarbeitung und vorteilhafte Trocknungsbedingungen aus. Zum Verdünnen steht die Verdünnung 210 zur Verfügung.
Beschreibung

Isonel® 31 J

Tränklack und Verdünnung entsprechen den Richt- linien 2011/65/EU, 2003/11/EG und 2006/121/EG, die darin enthaltenen Rohstoffe sind nach der Richtlinie 1907/2006/EG (REACH) vorregistriert. Die Produkte enthalten rezeptmäßig keine Stoffe gemäß Art. 57/Anex XlV 1907/2006/EG vom 09.10.2008 (SVHC).


Anwendungsgebiete

lsonel® 31 J wird für die Tränkung von Wicklungen sowohl in der Fertigung als auch bei der Reparatur von

  • Transformatoren
  • Motoren,Generatoren und Lichtmaschinen
  • Spulen aller Typen und Grössen,
  • für Anwendungen im Bergbau, der Luft- und Schifffahrt und unter tropischen Bedingungen

eingesetzt.


Formstoffeigenschaften
Der elastische Formstoff zeigt sehr gute mechanische und dielektrische Eigenschaften, zudem ein günstiges Temperaturwechselverhalten. Eine Abnahme des Härtegrades allgemein ge- bräuchlicher Lackdrähte tritt bei sachgemässer Tränkung und Trocknung nicht auf. Aufgrund seines Temperaturindexes von 180-200 (nach UL ) kann lsonel® 31 J für die thermische Klasse 180 nach DlN EN 60085 (früher: H) einge- setzt werden. Unter der File-No. E171184 wurde das Produkt bei UL (Underwriters Laboratories, USA) registriert.

Auslaufzeit (Viskosität)
Die Auslaufzeit des Tränklackes wird mit dem lSO-Auslaufbecher (6 mm) gemessen. Durch den Verlust von Lösemittelanteilen, z.B. bei erhöhten Umgebungs-Temperaturen oder bedingt durch die Art der Anwendung, bedarf es von Zeit zu Zeit einer erneuten Einstellung der Auslaufzeit durch Zugabe der Verdünnung 210.


Verarbeitungsverfahren

Die Verarbeitung des lsonel® 31 J erfolgt mit allen im Elektromaschinenbau üblichen Tränkverfahren wie Tauchen, Rollieren oder Überfluten. Eine Vakuumverarbeitung ist grundsätzlich mög- lich. Hierbei sollten 25-30 mbar nicht unterschritten werden, um zu starken Lösemittelverlust zu vermeiden. Auftretende Lösemittelverluste werden durch die Zugabe der Verdünnung 210 ersetzt.


Das Tränkgut sollte frei von Ölen, Fetten und Gleitmitteln sein, um einen einwandfreien Verlauf des Lackfilmes und eine sichere Durchtrocknung zu gewährleisten. Um den Zeit- und Energieaufwand besser bemessen zu können, sollten die Aufheizkurven der zu tränkenden Objekte bei den vorgesehenen Trock- nungstemperaturen bereits vorher bekannt sein. Nach dem Tränken erfolgt das Abtropfen während 15 - 45 Minuten, anschließend, von Raumtemperatur ausgehend, die Trocknung im Umluftofen. Diese erfordert zunächst den Frischluftbetrieb, um die abdampfenden Lösemittel der Abluft, bevorzugt der Nachverbrennung, zuzuführen. Nach dem Umschalten auf Umluft wird die eigentliche Trocknungstemperatur erreicht, auf die sich die angegebenen Trocknungszeiten beziehen.Für große Objekte oder bei Objekten mit kompli ziertem Wicklungsaufbau ist generell eine Zwei-Stufen-Trocknung zu empfehlen, um ein sicheres Entfernen der Lösemittel zu gewährleisten. Als Richtwert für die 1.Stufe sind 2-4 h bei 100-120 oC anzusehen. Bei einer möglichen 2. Tränkung kann dann auf diese erste Stufe verzichtet werden. Zu beachten ist der lnhalt des Sicherheitsdaten- blattes für den Tränklack und die Verdünnung.